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Symfonday 2011 in Köln

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Published on: 26.10.2011

Hier mal eine kurze Zusammenfassung zum Symfonyday 2011

Igor Wiedler – Silex – Symfony goes micro

Als erstes sprach Igor Wiedler über Silex, einem micro-framework, dass auf Symfony2 Komponenten aufbaut. Genauer gesagt, auf einzelnen Elmenten, die auch in Symfony2 genutzt werden. Es ist auch eines der ersten Projekte, die ich kenne, dass mit Phar gebaut wurde. Phar ist eine, in PHP5.3 eingeführte Erweiterung, die es erlaubt Mehrere Dateien, ja sogar Verzeichnisse, in eine, per PHP, ausführbare Datei zu verwandeln. Man erhält etwas ähnliches, wie eine Java “.jar” Datei.
Das Ziel von Silex ist es eine schnelle Entwicklung zu ermöglichen, z.B. Prototyping, oder auch kleine überschaubare Microsites zu bauen ohne gleich alle Funktionen von Symfony2 zu nutzen. Es ist aber auch ideal geeignet um z.B. einen REST-Webservice zu entwickeln, bei dem keine Seiten generiert werden müssen, sondern einfach eine Request eingeht und dieser mit geringem Aufwand über eine API beantwortet wird.
Igor hatte bei seiner Präsentation auch den ein oder anderen “eyeopener” dabei. Zum Beispiel wie man die, mit PHP5.3 eingeführten Lambda-Funktionen, (anonyme Funktionen) praktisch einsetzt. Weiterhin gab er einen Einblick, wie umfangreich dieses Microframework ist und welche Symfony2 Komponenten verwendet werden.

Marc Weistroff – Inspire yourself of Symfony2 to create better code

Marc Weistroff wollte uns mit Symfony2 inspierieren, besseren Code zu schreiben. Ich glaube, dass ist ihm gelungen. Er hat die wichtigsten “State of the Art” Paradigmen genannt und gezeigt, wie diese in Symfony2 eingesetzt werden. Zum Beispiel, wie wichtig Separation of Conserns ist. Eigentlich ist es aber auch ganz einfach, wenn man an die Trennung von HTML und CSS denkt. HTML ist für den Inhalt da, CSS für die Gestaltung. Ganz wichtig ist auch, dass man nicht mit “Magie” anfängt. Es gibt in der Programmierung so etwas wie Magie nicht, denn sobald man etwas als Magie bezeichnet, ist es nicht mehr nachvollziehbar und verletzt sicherlich das “Separation of Conserns” Prinzip. Er beschrieb anhand Symfony2 wie man z.B. sinnvolle Fehlermeldungen ausgibt, oder auch wie wichtig es ist Coding Standards zu folgen. Denn es ist wichtig, dass auch jemand anders den Code versteht. Wenn dies nämlich nicht der Fall ist, wird derjenige um diesen Code herum bauen und es entsteht ein Gewirr, was keiner mehr versteht. Marc sprach auch noch einen wichtigen Punkt an: Interfaces. Wenn man Interfaces nutzt, wird die Schnittstelle definiert. Wenn sich dann etwas an der Programmierung ändert, kein Problem. Mit einem Interface ist genau vorgegeben, was eine Klasse wie machen soll, bzw. wie diese reagiert. So kann man die zu Grunde liegende Klasse (z.B. Anbindung an eine Datenbank) ändern, ohne dass etwas anderes geändert werden muss. Tests dürfen natürlich in so einer Präsentation nicht fehlen. Symfony2 wird mit 5000 Tests ausgeliefert und es kommen immer neue dazu. Dies verhindert schlaflose Nächte für einen Programmierer, da man sich darauf verlassen kann, dass man sofort erfährt, dass die letzte Änderung nicht gut durchdacht war ;-) . Ein weiteres “Paradigma” welches ich sehr gut finde, war “If standard sollutions exist use it”. Wenn es bereits eine Lösung für ein Problem gibt, dann sollte man diese auch nutzen. Zur Not kann man diese Lösung, wenn sie z.B. in einer anderen Programmiersprache vorliegt, migrieren. Alles ist besser, als beim Reißbrett an zu fangen. Wenn man, zum Beispiel wie Marc, einen Single-Sign-On realisieren möchte gibt es den Standard OAuth2 (ca. 40 Seiten Beschreibung). Er fand eine gute Umsetzung, jedoch in Ruby. Er kannte Ruby bis dato nicht, begann aber mit der Portierung. (Ruby U R so Weird => “Ruby, du bist so schräg”) Er hat als erstes die Tests migriert und sich dann daran durch gearbeitet. Wichtig dabei ist auch, zu überlegen, ob man die gesamte Implementierung benötigt, oder nur einen Teil. (YAGNI - You Ain’t Gonna Need It) Man sollte sich vorher überlegen, welche Methoden und Klassen man wirklich benötigt und nicht etwas schreiben, was man “bestimmt mal braucht” oder “wenn ich schon mal dabei bin”. Diese Zeit sollte man lieber in das Schreiben von Tests oder dem refaktorieren legen.

Stefan Koopmanschap & Christian Schaefer – Catching Opportunities with Open Source

Ein Highlight des Tages (neben dem Auftritt von @fabpot) war sicherlich der Talk von Christian und Stefan. Sie haben eine Stunde lang darüber geredet, wie wichtig es für einen selbst ist, wenn man sich an Open Source aktiv beteiligt und ich glaube sie haben bei so manchem eine “Inception” vorgenommen. Soll heißen sie haben uns gezeigt, was man alles gewinnt, wenn man sich aktiv beteiligt und nicht nur die Open Source Software nutzt. Stefan meinte z.B., dass man allein durch die Beteiligung an Reputation gewinnt. Dass klingt erst mal nach nicht viel, er hat sich aber inzwischen so einen Namen gemacht, dass er, als er eine neue Stelle suchte zehn Angebote bekommen hatte und sich seinen Arbeitgeber aussuchen konnte. Es bringt einem aber auch persönlich sehr viel, da man Feedback provoziert. Andere beschäftigen sich mit dem Beitrag (es muss nicht immer Quellcode sein, es kann z.B. auch Dokumentation sein) und geben Tipps oder freuen sich einfach nur, dass es jetzt eine neue Funktion gibt, die sie gebrauchen können. Und Christan und Stefan meinten, ganz nebenbei kann es passieren, dass man zu Konferenzen in der ganzen Welt eingeladen wird. Wir wollen ja keine Superstars werden, aber so ein klein wenig berühmt wäre schon nicht schlecht. Warum aber sollten Firmen in Open Source investieren, oder gar ihre Produkte offen legen? Wenn man diesen Schritt geht provoziert man auch hier Feedback und es ist wahrscheinlich, dass Bugs oder auch Sicherheitslücken gefunden werden. Meine Befürchtung habe ich dann auch in der Fragerunde zum Ausdruck gebracht. Die beiden beruhigten mich aber, indem sie mir sagten, dass es wahrscheinlicher ist, dass eine Sicherheitslücke von einem der Helfen möchte gefunden wird, als von Kriminellen. Zu guter Letzt haben sie den wohl wichtigsten Punkt angesprochen. Wenn man sich an Open Source beteiligt, ist man nicht allein und dieses Gefühl gibt einem Kraft. Man merkt, dass einem auch von anderen geholfen wird, wenn man mal nicht weiter kommt. Wenn man denen dann im Gegenzug auch hilft, wenn diese nicht weiter kommen, dann hat man nicht nur ein gutes Gefühl sondern es entwickelt sich ein richtiges “soziales Netzwerk”.

Lunch

Das  Mittagessen war gut, leider gab es nur zwei “Ausgabestellen”. Da ca. 300 Leute da waren, war die Schlange natürlich recht lang. Vermutlich war dies auch eine der wenigen Veranstaltungen, bei denen sich die Schlange vor den Männer-Toiletten bildet, es waren nämlich nur drei Frauen im Publikum. Gestärkt mit Currywurst ging es in die nächste Runde.

Thomas Rabaix – The Sonata AdminBundle

Eigentlich habe ich mich auf die Präsentation von Thomas Rabaix gefreut, da der Admin-Generator bei Symfony1 ein sehr mächtiges Tool ist und ich es gelernt habe, zu lieben. Das Sonata AdminBundle soll dieses beerben. Leider war die Aussprache von Thomas ein sehr französisches Englisch. Außerdem hat er sich in Details verloren, die einem das Gefühl gaben, dass dieses Tool mehr Aufwand als Nutzen bringt. Ich werde es mir auf jeden Fall ansehen und wir werden es auf Arbeit sicherlich einsetzen, aber der Vortrag hat mir ein wenig die Vorfreude genommen.

Hugo Hamon – Extending and Leveraging the Power of the Command Line Interface

Hugo wollte mit uns spielen und zwar Hangman. Anhand des einfachen Spielprinzips hat er uns gezeigt, wie einfach es ist mit Symfony2 Konsolenanwendungen zu schreiben. Dies ist sicherlich nicht immer von Nöten, aber gerade bei Cronjobs ist die Kommandozeile einfach unschlagbar. Oder auch immer wiederkehrende Sachen kann man damit sehr gut automatisieren. Man kann das Ganze sogar richtig hübsch machen, indem man Farben verwendet. Natürlich durfte auch in diesem Vortrag die Erwähnung von UnitTests nicht fehlen und Hugo zeigte auch gleich an seinem Hangman-Spiel wie man Code refakturiert und ihn testbar gestaltet.

Richard Miller – Dependency Injection and the Symfony2 Service Container

Richard Miller gab dann einen sehr guten Einblick in die Logik der DependencyInjection. Endlich ist mir klar geworden, wie dies genau funktioniert und warum man es einsetzt. Ich denke es ging einigen im Publikum so. Stück für Stück ging es weiter, jeder Schritt war nachvollziehbar und man konnte am Ende zu keinem anderen Schluss kommen: DependenyInjection ist die Zukunft der Softwareentwicklung. Zumindest im Symfony2 Umfeld. Richard erwähnte aber nicht nur die “Sonnenseiten”. Es ist nämlich sehr schwer Fehler zu finden, da der Container ja bei Symfony2 in einer XMLI(YML/PHP)-Datei liegt und nicht ohne weiteres mit dem restlichen Code verknüpft werden kann. Um den Überblick zu behalten gibt es aber das Kommando symfony container:debug und wer noch mehr Hilfe braucht das JMSDebuggingBundle.

Fabien Potencier – The State of Symfony

Symfony2 ist das Produkt einer Community und doch ist es ein Mann der dahinter steht und dieses Framework geformt und maßgeblich entwickelt hat (Contributors to Symfony2) Fabien Potencier! Er hat eine Keynote gehalten, die er auch noch mal unter ”What is Symfony2” zusammen gefasst hat. Im Kern geht es darum, dass er mit Symfony die Weltherrschaft anstrebt. ;-) Nein, Scherz. Er möchte dass Symfony2 nicht als klassisches MVC-Framework verstanden wird, sondern als ein wiederverwendbares Set von einzelnen entkoppelten, zusammenhängenden PHP Komponenten die weit verbreitete Webentwicklungsprobleme lösen. Basierend auf diesen Komponenten ist Symfony2 auch ein vollständiges Framework.

First, Symfony2 is a reusable set of standalone, decoupled, and cohesive PHP components that solve common web development problems.

Then, based on these components, Symfony2 is also a full-stack web framework.

Die Frage, ob Symfony2 ein MVC-Framework ist, beantwortet Fabien in seiner unnachahmlichen Art: “I don’t care”. Er ist der Meinung, dass das MVC Pattern nicht die Art ist, wie das Web heute funktioniert. Symfony2 ist ein HTTP- nein, besser ein Frage/Antwort-Framework. Fabien verheimlicht nicht, dass er das Enterprise Umfeld im Blick hat und betont, dass dort nur 2-3 Frameworks überleben werden. Er wirft die Frage in den Raum, wie Symfony diese Herausforderung meistern kann. Natürlich hat er auch schon eine Antwort darauf. Er will alles mit den einzelnen Komponenten “infiltrieren”. Er brachte dann auch gleich noch ein paar Beispiele wo dies schon gelückt ist. Doctrine2, Propel2, PHPUnit Flow3, phpBB, Drupal8 und einige andere mehr. Diese verwenden Komponenten, z.B. den YML-Parser oder die Console oder als die wichtigsten Komponenten die httpFoundation und den DependencyInjectionContainer.

Alles in allem war es ein sehr guter Vortrag. Aber Fabien hat auch ein Live Beispiel gebracht, als er zu einer Firma gerufen wurde, bei denen eine Symfony2 Anwendung langsam lief. Fabien hat sich alles sehr genau angesehen und sich an Symfony1 erinnert. Dort gab es eine Möglichkeit um zu sehen, welche Aktionen, wie lang gedauert haben. Leider war dieses Tool immer recht ungenau, deshalb wurde es nicht in Symfony2 übernommen. Da hat sich Fabien noch einmal hingesetzt und eine “stopwatch” Implementierung gemacht, die sich gewaschen hat. Man kann sich jetzt mit der Developer Toolbar eine genauen Ablauf der Ladezeiten ansehen.

Bei der obligatorischen Fragerunde fragte jemand, ab wann denn dieses coole Feature verfügbar sei. Fabien wechselt auf seine Konsole und macht ein “git push” (er lädt dieses Feature sozusagen direkt zu github hoch und das live :-) ) und der ganze Saal ist begeistert. Man kam sich bei seinem Auftritt ein wenig an Steve Jobs erinnert vor, was aber durchaus positiv gemeint ist. Da auch Fabien ein Visionär ist. Als ein Teilnehmer ihn fragte, woher er die Zeit nehme so viel an Symfony zu bauen, sagte er nur “I don play games”. (Er spielt keine Computerspiele und hat somit offensichtlich viel Zeit).

Fazit

Es war ein rundum gelungener Tag. Da der nächste Symfonyday in Berlin sein wird, werde ich sicherlich wieder mit dabei sein. Es ist einfach toll auch mal mit dem ein oder anderen in Gespräch zu kommen oder zumindest die Köpfe hinter den Twitternamen zu sehen. Die Veranstaltung, insbesondere Stefan und Christian, haben mir gezeigt, dass es eine tolle Sache sein kann sich aktiv ein zu bringen und zu helfen. Man macht zwar gern einmal Versprechen, die man nicht hält, aber ich denke dass ich mich in Zukunft auch einbringen werde, wie das sei erst einmal dahin gestellt.

Die Slides kann man sich übrigens bei symfony-zone.com ansehen.

Cherry Cymotion Master Tastatur unter Ubuntu einrichten

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Published on: 23.08.2011

Es ist immer wieder erstaunlich, dass die beste Hilfe für Linux immer noch in der Community zu suchen ist. Die Hardwarehersteller, in meinem Fall Cherry, schaffen es nicht, eine vernünftige Anleitung für die Einrichtung einer Tastatur bereit zu stellen. Da wird von Kernel kompilieren gesprochen und das ist eine Sache, die ich versuche zu vermeiden, da es, meiner Meinung nach, heutzutage nur noch einige Spezialfälle gibt, in denen sich das lohnt. Bei jedem Kernel Update der Distribution muss ich dann ja wieder neu kompilieren.
Es gibt (von der Community erstellt) ein sehr gutes HowTo für die Einbindung der Cherry Cymotion Master Tastatur in ein Ubuntu.
http://www.ubuntufreunde.de/forum/2987/cherry_cymotion_master_linux.html
Für mich hatte der 3. Schritt völlig ausgereicht: einfach die folgende Datei (cymotion (das .txt entfernen)) herunter laden und in das Verzeichnis
/usr/share/X11/xkb/compat/

legen. Dann noch in der Datei /usr/share/X11/xkb/compat/complete den Zusatz augment “cymotion” hinzufügen und den X-Server neu starten.

Fertig :-)

Symfony Check

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Published on: 11.10.2009

Da arbeitet man Wochen oder gar Monate an einem richtig genialen Projekt (Web 5.0 oder eine andere SuperDuperLikkerapplikation) und auf einmal kommt der Moment der Wahrheit immer näher. Man fragt sich dann, was muss ich denn jetzt eigentlich noch testen, welche Einstellungen muss ich denn noch verändern, damit die Webseite wie gewünscht starten kann? Zum Glück gibt es für Symfony-Entwickler eine eigene Seite, wo man die einzelnen Punkte abhaken kann. http://symfony-check.org/

Die meisten Sachen sind denk ich klar, aber gerade die Einstellungen für das Logging u.ä. sind vielleicht doch ein guter Tipp.

MSSQL Standarddatenbank zurücksetzen

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Published on: 01.10.2009

Wenn die Fehlermeldung “Kann Standarddatenbank des Benutzers nicht öffnen” im “Microsoft SQL Server Management Studio” kommt, muss man die Standarddatenbank auf eine andere Datenbank zurück stellen. Um diese zurück zu setzen muss man sich auf dem Server direkt einloggen und dort folgendes ausführen:

use master
go
sp_defaultdb  
go

Dementsprechend den eigenen Loginnamen und die neue Standarddatenbank eintragen. Dann sollte die Fehlermeldung auch wieder weg sein.

Subversion auf dem Webserver

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Published on: 01.10.2009

Subversion ist eine Arbeitserleichterung, die ich nicht mehr missen möchte. Es hat aber auch seine Tücken. Wenn man damit ein Projekt entwickelt werden durch Subversion “.svn” Verzeichnisse angelegt, und das in rauen Mengen. Dadurch, dass ich auf einem Ubuntu-System entwickle, sehe ich diese Verzeichnisse gar nicht, da diese standardmäßig ausgeblendet werden. Wenn man dann seine Änderungen auf den Webserver spielen will, kann man das mit FTP machen, was sehr umständlich ist, oder durch einen SSH geschützen Tunnel per SVN. Wenn man ein
svn export macht, ist das auch OK, nur leider dauert das dann sehr lang. Wenn man dies bei einem Produktivsystem macht, läuft man Gefahr, dass die Internetseite nicht erreichbar ist. Also hat man ja noch die Möglichkeit mit einem svn update zu arbeiten. Es vergleicht die Dateien und schreibt nur die Veränderungen an den Dateien aus der letzte Revision. Im Prinzip ist das das Beste was einem passieren kann. Es gibt nur einen großen Haken! Die .svn Verzeichnisse sind standardmäßig im Internet erreichbar. Normalerweise ist das nicht sooo schlimm, da über das Internet nur das “web” Verzeichnis und nicht etwas das “lib” oder sonstige delikate Verzeichnisse erreichbar sind. Abhilfe kann man eigentlich recht einfach schaffen, indem man einfach die Verzeichnisse “.svn” im Apache direkt sperrt. Das geht über z.B. die apache.conf (/etc/apache2/apache2.conf)

<Directory ~  '*\.svn'>
Order Allow,Deny
Deny from All
</Directory>

Update 25.2.2010 :

In den Kommentaren zu Nils seinem Artikel habe ich eine interessante Alternative zu o.g. vorgehen gefunden.

Man kann eine kleines Shellscript schreiben, in dem erst “svn export” auf ein temporäres Verzeichnis gemacht wird und dann ein Symlink vom webroot auf dieses Verzeichnis gelegt wird.

Der Vorteil dabei: Man hat keine .svn Verzeichnisse auf dem Produktivsystem und die Ausfallzeiten sind fast null.

#/bin/sh
svn export svn://SVNSERVER /var/www/ROOT_DIR_TEMP
chown www-data /var/www/ROOT_DIR_TEMP
chmod 755 /var/www/ROOT_DIR_TEMP
mount --bind /var/www/ROOT_DIR_TEMP /var/www/ROOT_DIR

Man könnte natürlich das ganze noch mit ein oder zwei Variablen flexibler gestalten, damit das TEMP Verzeichnis nicht überschrieben wird. Aber ich denke so in etwa dürfte es funktionieren.

Apache ServerTokens

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Published on: 29.09.2009

ServerTokens und ServerSignature stehen in Ubuntu / Debian im Verzeichnis
var/apache2/conf.d/security
und sind standardmäßig auf “Full” bzw. “On” gestellt.
Das heißt, dass jede Anfrage mit einem String wie z.B.
Apache/2.2.9 (Ubuntu) mod_ssl/2.2.9 OpenSSL/0.9.8g
beantwortet wird. Damit weiß ein potenzieller Angreifer schon recht viel über das System und kann sich auf eventuelle Sicherheitslücken dieser Produkte (Apache/Ubuntu) konzentrieren.
Deshalb ist es empfehlenswert die “ServerTokens” auf “Prod” (siehe Link) zu stellen und die ServerSignature sollte auch auf “Off” stehen. Damit wir auch die Infomationsflut” gedämpft. (siehe Link)
Es ist zwar keine richtige Sicherheitsfunktion, aber es hilft die Angriffsfläche zu verkleinern, da der Angreifer raten muss, welche Version von Apache installiert ist.

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