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Symfony Check

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Published on: 11.10.2009

Da arbeitet man Wochen oder gar Monate an einem richtig genialen Projekt (Web 5.0 oder eine andere SuperDuperLikkerapplikation) und auf einmal kommt der Moment der Wahrheit immer näher. Man fragt sich dann, was muss ich denn jetzt eigentlich noch testen, welche Einstellungen muss ich denn noch verändern, damit die Webseite wie gewünscht starten kann? Zum Glück gibt es für Symfony-Entwickler eine eigene Seite, wo man die einzelnen Punkte abhaken kann. http://symfony-check.org/

Die meisten Sachen sind denk ich klar, aber gerade die Einstellungen für das Logging u.ä. sind vielleicht doch ein guter Tipp.

Putty mit SSH PublicKey Verfahren

by Maik
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Published on: 11.10.2009

Über 80% aller Webserver laufen mit einem Unix Derivat, meist Linux. Um auf solche Maschinen zugreifen zu können benötigt man einen Shell/Bash Zugriff. Das geht recht einfach mit einem SSH.

Um z.B. auf einem Ubuntu System SSH einzurichten ist sehr gut auf der Wiki Seite von ubuntuusers.de beschreiben. http://wiki.ubuntuusers.de/SSH

Das Problem daran ist, dass der Zugang für alle offen ist, d.h. es kann jeder versuchen sich auf diesem Server ein zu loggen. Natürlich verwenden wir sichere Passwörter, aber dennoch wäre es doch schöner, wenn man den Zugriff für alle anderen, außer einem selbst und ggf. Mitentwickler, sperren könnte. Das geht und zwar relativ einfach, man muss nur einen SSH public/private Key erzeugen und diesen dann verwenden. Alle anderen Zugänge werden gesperrt. Unter http://www.systemengineers.de/linux/debian/key-basierte-ssh-logins-mit-putty ist der Vorgang sehr anschaulich für User beschrieben, die wie ich auf Arbeit ein Windows System mit putty benutzen.

MSSQL Standarddatenbank zurücksetzen

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Published on: 01.10.2009

Wenn die Fehlermeldung “Kann Standarddatenbank des Benutzers nicht öffnen” im “Microsoft SQL Server Management Studio” kommt, muss man die Standarddatenbank auf eine andere Datenbank zurück stellen. Um diese zurück zu setzen muss man sich auf dem Server direkt einloggen und dort folgendes ausführen:

use master
go
sp_defaultdb <login name> <new default database name>
go

Dementsprechend den eigenen Loginnamen und die neue Standarddatenbank eintragen. Dann sollte die Fehlermeldung auch wieder weg sein.

Subversion auf dem Webserver

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Published on: 01.10.2009

Subversion ist eine Arbeitserleichterung, die ich nicht mehr missen möchte. Es hat aber auch seine Tücken. Wenn man damit ein Projekt entwickelt werden durch Subversion “.svn” Verzeichnisse angelegt, und das in rauen Mengen. Dadurch, dass ich auf einem Ubuntu-System entwickle, sehe ich diese Verzeichnisse gar nicht, da diese standardmäßig ausgeblendet werden. Wenn man dann seine Änderungen auf den Webserver spielen will, kann man das mit FTP machen, was sehr umständlich ist, oder durch einen SSH geschützen Tunnel per SVN. Wenn man ein
svn export macht, ist das auch OK, nur leider dauert das dann sehr lang. Wenn man dies bei einem Produktivsystem macht, läuft man Gefahr, dass die Internetseite nicht erreichbar ist. Also hat man ja noch die Möglichkeit mit einem svn update zu arbeiten. Es vergleicht die Dateien und schreibt nur die Veränderungen an den Dateien aus der letzte Revision. Im Prinzip ist das das Beste was einem passieren kann. Es gibt nur einen großen Haken! Die .svn Verzeichnisse sind standardmäßig im Internet erreichbar. Normalerweise ist das nicht sooo schlimm, da über das Internet nur das “web” Verzeichnis und nicht etwas das “lib” oder sonstige delikate Verzeichnisse erreichbar sind. Abhilfe kann man eigentlich recht einfach schaffen, indem man einfach die Verzeichnisse “.svn” im Apache direkt sperrt. Das geht über z.B. die apache.conf (/etc/apache2/apache2.conf)

<Directory ~  '*\.svn'>
Order Allow,Deny
Deny from All
</Directory>

Update 25.2.2010 :

In den Kommentaren zu Nils seinem Artikel habe ich eine interessante Alternative zu o.g. vorgehen gefunden.

Man kann eine kleines Shellscript schreiben, in dem erst “svn export” auf ein temporäres Verzeichnis gemacht wird und dann ein Symlink vom webroot auf dieses Verzeichnis gelegt wird.

Der Vorteil dabei: Man hat keine .svn Verzeichnisse auf dem Produktivsystem und die Ausfallzeiten sind fast null.

#/bin/sh
svn export svn://SVNSERVER /var/www/ROOT_DIR_TEMP
chown www-data /var/www/ROOT_DIR_TEMP
chmod 755 /var/www/ROOT_DIR_TEMP
mount --bind /var/www/ROOT_DIR_TEMP /var/www/ROOT_DIR

Man könnte natürlich das ganze noch mit ein oder zwei Variablen flexibler gestalten, damit das TEMP Verzeichnis nicht überschrieben wird. Aber ich denke so in etwa dürfte es funktionieren.

Apache ServerTokens

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Published on: 29.09.2009

ServerTokens und ServerSignature stehen in Ubuntu / Debian im Verzeichnis
var/apache2/conf.d/security
und sind standardmäßig auf “Full” bzw. “On” gestellt.
Das heißt, dass jede Anfrage mit einem String wie z.B.
Apache/2.2.9 (Ubuntu) mod_ssl/2.2.9 OpenSSL/0.9.8g
beantwortet wird. Damit weiß ein potenzieller Angreifer schon recht viel über das System und kann sich auf eventuelle Sicherheitslücken dieser Produkte (Apache/Ubuntu) konzentrieren.
Deshalb ist es empfehlenswert die “ServerTokens” auf “Prod” (siehe Link) zu stellen und die ServerSignature sollte auch auf “Off” stehen. Damit wir auch die Infomationsflut” gedämpft. (siehe Link)
Es ist zwar keine richtige Sicherheitsfunktion, aber es hilft die Angriffsfläche zu verkleinern, da der Angreifer raten muss, welche Version von Apache installiert ist.

UTF-8 Zeichen in HTML-Entities umwandeln

by Maik
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Published on: 07.10.2008

Manchmal muss man einen Fluss durchqueren, um zu sehn, dass es ganz in der Nähe eine Brücke gibt.

Ich habe versucht sämtliche Sonderzeichen die in meiner Firma so verwendet werden rauszufinden, damit ich diese dann gleich in HTML Entities umwandeln kann. Da unser Backend und Frontend ISO-8859-15 codiert ist, ließen sich die UTF-8 Strings nicht direkt in die DB schreiben.

Mit escape kann man die Daten vorm Senden UTF-8 encodieren. (bzw. URL encodieren). Im PHP nimmt man dies dann wieder entgegen mit rawurldecode(). Dann wird der Text durch folgende Funktion gejagt:

$suchmuster = '/(%u)(\w{4})/';
$ersetzung = '&amp;#x$2;';
$inhalt = preg_replace($suchmuster, $ersetzung, $inhalt);

Die Ersetzen-Funktion sucht nach “%u” und den darauf folgenden 4 Buchstaben/Zahlen. Ersetzt wird das %u mit “&#x“, was die Codierung für hexadezimale HTML-Entities ist, und dann werden die 4 Buchstaben/Zahlen also der Hexcode eingefügt. Abschließend noch ein Semikolon zum Schluss und fertig ist der UTF-8 Konverter.

Wichtig zu erwähnen wäre, dass “normale” Umlaute, die sozusagen vom Zeichensatz unterstützt werden z.B. (ä,ö,ü) extra umgewandelt werden müssen. Bevor die Frage “Wozu das Ganze?” auftaucht, in unserem Eingabefeld sind teilweise HTML-Entities und teilweise richtige Sonderzeichen. Wenn ich nun  htmlentities() laufen lasse, wandelt er mir alles um auch bereits umgewandelte Zeichen wie &auml;.

SQL Server 2005 Verbindungsfehler

by Maik
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Published on: 07.08.2008

Wer die folgende Fehlermeldung, bei einer Verbindung zu einem MS SQL 2005 Server bekommt, tut mir ehrlich gesagt leid.

Microsoft SQL Server-Anmeldung

Fehler bei der Verbindung: SQLState: ’01000′ SQL Server-Fehler: 11001 [Microsoft][ODBC SQL Server Driver][DBNETLIB]ConnectionOpen (Connect()). Fehler bei der Verbindung: SQLState: ’08001′ SQL Server-Fehler: 6 [Microsoft][ODBC SQL Server Driver][DBNETLIB]Der angegebene SQL Server konnte nicht gefunden werden.

Ich habe fast einen Tag lang nach einer Lösung gesucht und sie durch einen Kollegen, nicht aber durchs Internet, gefunden.

Es gibt einenKnowledgebase Arktikel auf den immer verwiesen wird, in dem vieles steht, nicht jedoch der Fehler, der es bei mir war.

MS-KB: 328306

Bei mir war es ein “Sicherheitsfeature” von Windows Vista. Der Dienst COM+Systemanwendung steht nicht auf “automatisch starten”, sondern ist auf “manuell” eingestellt. Nachdem ich diesen Dienst gestartet hatte, konnte ich unsere CRM-Anwendung starten und die MSSQL Management Konsole hatte auch Zugriff auf den Server.

MySQL Sichten(Views) und Prozeduren (Procedures)

by Maik
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Published on: 25.03.2008

Bevor ich bei meiner jetzigen Firma angestellt war, habe ich mir eingebildet etwas über SQL (MySQL) zu wissen. Dann habe ich jedoch den Microsoft-SQL-Server kennen gelernt. Ich bin generell kein Microsoft Fan, der SQL-Server ist aber schon ein sehr leistungsfähiger Server. Durch die bereits vorhandenen Strukturen musste ich mich erst einmal durchfitzen unter anderem auch durch Sichten und Prozeduren. Aus heutiger Sicht weiß ich nicht, wie ich ohne diese SQL Werkzeuge auskommen konnte.

Kommen wir als erstes zu den Sichten (Views):

Um den Sinn einer Sicht zu verstehen, versuche ich es einmal mit einem Beispiel. (dies ist ein MySQL-Code in anderen SQL-Sprachen weicht dieser aber nicht allzu sehr ab)

CREATE VIEW terms AS
select term.term_id, name, slug, term_group,
taxonomy, description, parent, count
from wp_terms as term
INNER JOIN wp_term_taxonomy as tax
ON term.term_id = tax.term_id

Mit

CREATE VIEW * AS

wird eine Sicht eingeleitet. Ich habe hier mal als Beispiel die WordPress Datenbank genommen um einen JOIN über die Tabellen wp_term_taxonomy und wp_terms zu erstellen. Die Frage die ich mir am Anfang gestellt habe war: “Wozu soll ich das so umständlich machen?”. Man kann die SQL ja auch direkt in den PHP-Quellcode schreiben. Das mag zwar fürs erste stimmen, wenn man das Ganze aber etwas weiter spinnt, wird es vielleicht deutlicher. In WordPress ist es prinzipiell möglich den Tabellenpräfix zu ändern. Wenn ich das im Nachhinein ändere, wird das in der WordPress-Programmierung automatisch erledigt, nehmen wir jetzt aber weiter an, dass ich mir ein Plugin oder eine eigene Seite mit SQL-Abfragen geschrieben habe. Ich müsste jetzt manuell durch alle Abfragen durchgehen und die Tabellen umbenennen. Wenn ich aber Sichten einsetzte muss ich dies nur einmalig zentral ändern und alle Scripte die auf die Sicht zugreifen funktionieren weiterhin. Sichten helfen Redundanz zu vermeiden. Ich muss den SQL-Code nicht mehrmals hinterlegen, sondern kann ihn an einer Stelle ändern. Für Webmaster, die sich bis jetzt nur mit “kleinen” Seiten auseinander gesetzt haben, ist der Sinn vielleicht nicht offensichtlich, wenn man jedoch eine Webanwendung mit dutzenden von Tabellen hat, lernt man Views sehr schnell zu schätzen.

Als zweites möchte ich Prozeduren vorstellen.

Eine Prozedur ist ein universelle Werkzeug in der täglichen Arbeit mit SQL. Eine Prozedur ermöglicht es viele SQL-Anweisungen in einer Anweisung zusammen zu fassen. Nehmen wir an, dass ich den Umsatz pro Kunde und Monat ermitteln will. Das geht sicherlich recht einfach mit einigen JOINS und einer GROUP BY Klausel. Jedoch müsste ich diese Werte bei jeder Abfrage erneut generieren. Bei 10.000 Kunden mag das vielleicht noch gehen. Bei 1.000.00 Kunden wird es schon recht aufwendig für den SQL-Server. Die Last ist auf jeden Fall enorm hoch. Am einfachsten wäre es doch, diese Zahlen einmal in der Woche (oder täglich) in eine gesonderte Tabelle weg zu schreiben. Genau dass kann man mit Hilfe einer Prozedur und eines Cronjobs machen.

DELIMITER $$
DROP PROCEDURE IF EXISTS `proc_umsatz_monatlich`$$
CREATE PROCEDURE `proc_umsatz_monatlich` ()
BEGIN
INSERT INTO umsatz_monatlich
SELECT kunde_id, umsatz
FROM rechnungen
GROUP BY YEAR(datum), MONTH(datum), kunde_id
END$$
DELIMITER ;

Der Vorteil von Prozeduren liegt auf der Hand. Man kann sie mit Variablen füttern und somit das Ergebnis beeinflussen (In einer Prozedur kann man z.B. auch IF Abfragen verwenden). Die Prozedur selbst kann beliebig verwandelt und an neue Gegebenheiten angepasst werden, ohne dass sämtlicher SQL-Code umgeschrieben werden muss. Das hat vor allem Vorteile für z.B. die Suche einer Seite. Diese wir normalerweise mit wenigen Parametern angesprochen (Suchbegriff und ggf. Einschränkungen wie Zeitraum o.ä.) und gibt als Ergebnis eine Tabelle zurück. Ich musste in unsere Suche eine Tabelle zusätzlich einbinden. Das ging ohne eine Zeile im PHP-Quellcode zu verändern, nur indem ich die Prozedur verändert habe. Es gibt Programmierer, vor allem in der professionellen Programmierung, die der Meinung sind, dass ein Client (das Clientprogramm) keinen direkten Zugriff auf die Datenbank haben darf. Das ist ein recht radikaler Ansatz, dem ich mich nicht anschließen möchte. Sinnvoll wäre es aber z.B. dass man dem Client, im Falle der Webprogrammierung dürfte das zumeist “www-data” sein, nur SELECT oder UPDATE Befehle erlaubt. DROP und DELETE sind nur Prozeduren vorbehalten. Das würde dem Schutz vor SQL-Injection einigen Vorschub leisten. Wenn man sogar soweit geht, die Einschränkung auf UPDATE Befehle auszuweiten, wäre das ein großer Sicherheitsgewinn.
Eine weitere wichtige Funktion von Prozeduren soll das nachfolgende Beispiel verdeutlichen:

CREATE PROCEDURE curdemo()
BEGIN
DECLARE done INT DEFAULT 0;
DECLARE a CHAR(16);
DECLARE b,c INT;
DECLARE cur CURSOR FOR SELECT id,data FROM test.t1;
DECLARE CONTINUE HANDLER FOR NOT FOUND SET done = 1;
OPEN cur1;
REPEAT
FETCH cur1 INTO a, b;
IF NOT done THEN
IF b &lt; c THEN
INSERT INTO test.t3 VALUES (a,b);
ELSE
INSERT INTO test.t3 VALUES (a,c);
END IF;
END IF;
UNTIL done END REPEAT;
CLOSE cur;
END

Man kann in einer Prozedur durch ein Ergebnis einer SQL, Zeile für Zeile durchgehen und die Datenwerte für Bedingungen, INSERT, DELETE oder UPDATE Befehle nutzen. Man kann einen CURSOR ähnlich einer while Schleife benutzen. Das zu den Vorteilen. Der Entscheidende Nachteil ist, die Geschwindigkeit. Wenn ich ein UPDATE Befehle ausführe, selbst wenn es zehntausende Zeilen betrifft, ist der Server in meist weniger als einer Sekunde fertig (Abhängig von der Tabelle, dem Index und weiterer Faktoren). Mit einer CURSOR Operation kann ich prinzipiell die gleiche Funktion ausführen, wie mit dem UPDATE Befehl, diese würde jedoch erheblich länger Dauern. Deshalb ein Wort der Warnung. CURSOR Operationen nur mit Bedacht einsetzen und alle Alternativen vorher ausschöpfen. Als bewährtes Mittel um diesen SQL Befehl zu vermeiden, haben sich für mich temporäre Tabellen erwiesen. Man kann das Ergebnis einer SELECT Anweisung in eine Tabelle speichern und diese dann für weiter gehende Aktionen benutzen.
Dazu fällt mir wieder meine Suche ein. Als erstes erstelle ich eine Temporäre Tabelle mit bestimmten IDs die ich aus den Einschränkungen Zeitraum bzw. Thema gewinne. Diese IDs benutze ich dann als Grundlage für die weitere Recherche nach dem Suchwort. Anfänglich hat die Ausführung ca. 30 Sekunden gedauert.

Das ist auch noch ein wichtiger Punkt, den ich ansprechen möchte, obwohl es die meisten Programmierer wissen sollten. Man sollte erst seinen Code schreiben, so dass er einfach zu warten ist und den Anforderungen entspricht. Erst dann sollte man sich auf den Weg von Flaschenhälsen machen, sprich optimieren. Ein gutes Beispiel ist eine Webseite, die mehrere Zehntausend Zugriffe pro Stunde hat. Wenn man diese versucht von Anfang an zu optimieren ohne eine entsprechende Serverlast zum Testen zu haben, ist das bestenfalls verschwendete Zeit, schlimmsten Falls hat man sich auf eine falsche Annahme verlassen und die Optimierung kostet mehr Ausführungszeit als der eigentlich Code.

Zurück zur SQL. Durch schrittweises optimieren, z.B. einen zusätzlichen Index auf die durchsuchten Tabellen und dem Einsatz von temporären Tabellen konnte ich die Ausführung auf, je nach Aufruf, 0.7 – 1.5 Sekunden herunterschrauben. Die Suche geht dabei über 14 Tabellen, von denen 7 durchsucht und 7 für die Ausgabe (z.B. Bilder, Titel, Sortierung etc.) ausgewertet werden.

Das Symfony-Framework

by Maik
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Published on: 16.03.2008

Hier möchte ich einmal kurz beschreiben, was das Symfony-Framework ist und wie ich dazu kam. Es gibt eine fast unüberschaubare Menge an PHP5-Frameworks. Ich hatte zu Beginn meiner Recherchen ca. 6 Frameworks in der engeren Auswahl. Es kristallisierte sich aber sehr schnell heraus, dass jedes seine Vor- aber noch mehr Nachteile hat. Ein Framework gefiel mir wirklich gut, aber es gab kaum eine Community dazu und es schien nicht mehr recht gepflegt zu sein. Symfony basiert auf Mojavi. Mit Mojavi wiederum hatte ich in meiner vorhergehenden Firma zu tun, das vorhandene System, war ein Mojavi System. Anfangs hatte ich wirklich Probleme mich in die nicht prozedurale Denkweise hinein zu versetzen. Letztendlich bin ich froh, dass ich Mojavi kennen gelernt habe, denn nur so konnte ich die enormen Vorteile von einem Framework verstehen.

Mojavi stand ja auch auf meiner Liste, der zu überprüfenden Framworks, aber eine entscheidende Sache störte mich daran; Mojavi wird von einer Person entwickelt und das in der Freizeit. Ich möchte nicht behaupten, dass das ein Einzelner nicht schaffen kann, aber eine Community kann viel eher Sicherheitslecks entdecken und die Entwicklung vorantreiben. Oder aber andererseits, wie bei Symfony, wenn eine Firma dahinter steht hat diese ein kommerzielles Interesse, dass das System reibungslos läuft. Symfony ist und bleibt trotzdem Open Source und kostenfrei.

So nun aber zum Framework. Laut Symfony-Seite lesen sich die Vorteile wie folgt:

  • simple templating and helpers
  • cache management
  • smart URLs
  • scaffolding
  • multilingualism and I18N support
  • object model and MVC separation
  • Ajax support
  • enterprise ready

Zum ersten Punkt, “einfaches Template-System und die Helper“. Da kann ich nur sagen: “Absolut”. Es ist sehr einfach, in Symfony durch die Helper z.B.  Formulare zu erstellen.
echo select_tag('land', objects_for_select($laender]));
Man hat mit dieser Zeile bereits einen Select-Tag geschrieben. Man muss sich bei den Helpern nicht um HTML-Syntax kümmern, das wird alles automatisch generiert. Zum Template System möchte ich noch hinzufügen, dass es sehr einfach gehalten ist, es muss alles dynamische in <?php ?> eingefügt werden. Es ist also nicht nötig wie mit Smarty eine neue Syntax zu lernen.

Das Cache Management ist wirklich gut. Man kann sehr fein gliedern welche Teile man cachen möchte und welche dynamisch bleiben sollen.

Smart URLs – sind auch aus der heutigen Netzwelt nicht mehr wegzudenken. Durch das zusätzliche Routing, kann man sehr einfache URLs erstellen, welche man auch bewerben kann. Z.B. www.beispiel.de/suche anstatt www.beispiel.de?module=suche&action=index.

Scaffolding – Es ist möglich, wenn man das Datenmodell in Symfony richtig hinterlegt, ohne eine Zeile Code, eine Backendanwendung zu generieren. D.h. man kann nach der Generierung Daten in die Tabelle eintragen, bearbeiten und löschen.

Den Multilingualen Teil konnte ich zum Glück außen vor lassen. In meiner letzten Firma sollte die gesamte Seite in 22 verschieden Sprachen erscheinen. Geschafft hatten wir immerhin 12. Es wird aber mit der Masse der Sprachen immer schwerer den Überblick zu behalten, welche Teile bereits übersetzt (bzw. aktualisiert) sind und welche nicht. Ich bin mir aber sicher, dass das Symfony Team auch hier bei der Implementierung gute Arbeit geleistet hat.

MVC -  Als “Neuling” braucht man eine ganze Weile, bevor man hinter die Logik der Umsetzung gestiegen ist. Dass diese Trennung bei großen Softwareprojekten unumgänglich ist leuchtet schnell ein, aber welcher Teil zu Präsentation, welcher zum Modell und welcher zum Controller passt, ist anfänglich verwirrend. Ein Schleife, würde man denken, gehört nicht in die Präsentation. Wenn es aber nur darum geht, eine Liste, die in einem Array oder Objekt steckt, darzustellen, dann kann man es in der View “machen”.

Ajax Support – hier muss ich die heiligen Hallen von Symfony verlassen. Es wurde sicherlich viel Arbeit in die Implementierung von Ajax und der automatischen Codegenerierung gesteckt. Aber nach einem Monat Programmierung habe ich davon wieder abstand genommen.

  1. Ist mir die Dateigröße des zu Grunde liegenden Prototype zu groß
  2. Ist mir der generierte Code teilweise zu aufgebläht, mit jQuery kann ich ein und die selbe AJAX-Aktion  durch CSS-Selektoren dutzenden Elementen zuweisen. Das soll wohl auch mit Prototype gehen, aber ich finde es wesentlich einfacher mit jQuery.
  3. Die Geschwindigkeit des Codes hat mir auch Probleme bereitet. Als ich eine Aktion ca. 60 Links zugewiesen hatte, kam der Browser schon ins straucheln. Dabei ging es nur um das aus und wieder einblenden, von Navigationspunkten.

Enterprise ready – Kann ich nur bestätigen. Ich verwende Symfony 1.0 bei unserer Firmenseite und kann nur sagen: “Ich bin sehr zufrieden“.

Zusammenfassend kann man sagen:

  1. Symfony ist ein sehr schnelles, stabiles PHP5-Framework welches sich für viele Einsatzzwecke eignet.
  2. Durch die Abstraktion der Datenbankzugriffe könnte man auch das SQL-System ohne Probleme wechseln.
  3. Die Programmierung ist wesentlich schneller, da man sich z.B. nicht mehr mit Session-Management, Cache-Problemen, Datenbankspezifischer Anbindung, E-Mailgenerierung oder falsch geschriebenen HTML-Tags in Formularen, herumschlagen muss.
  4. Nicht zuletzt gibt es ein Buch das kostenlos online gelesen werden kann. Dieses Buch ist nicht nur eine Dokumentation sondern auch eine Programmierhilfe mit vielen Beispielen.
  5. Es gibt auch eine Unit-Test Möglichkeit, an die ich mich allerdins noch nicht getraut habe, da ich den Aufwand scheue, alle Klassen durchzugehen und die entsprechenden Unittests dafür zu schreiben.

mehrere htaccess Dateien gleichzeitig in einem root-Verzeichnis verwenden

by Maik
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Published on: 11.03.2008

Ich stand vor der Aufgabe für eine Internetseite, die in Symfony programmiert ist, einen zweiten Mandanten anzulegen. Das heißt, es sollte die dahinterstehende Programmierung gleich bleiben, nur das Layout sollte anders werden. Man könnte das sicherlich auch mit unterschiedlichen Verzeichnissen erreichen und nur die lib-Ordner (Bibliotheken) teilen. Das Problem dabei ist, dass die Ausgabeseiten doppel gepflegt werden müssten. Das kam nicht in Frage, so begab ich mich wieder auf die Suche und fand eine ganz einfache aber sehr effektive Einstellung für den Apache-Server. http://httpd.apache.org/docs/1.3/mod/core.html#accessfilename

Damit hat man die Möglichkeit mehrere Installationen unter ein und dem selben Verzeichnis zu händeln.
Das muss in die httpd-vhosts.conf-Datei:

AccessFileName .neu_htaccess

Innerhalb der htaccess kann man dann auf eine andere Datei verweisen.
RewriteRule ^(.*)$ neu_front.php [QSA,L]
Die genaue Anleitung, wie man die .htaccess für Symfony aufbauen muss, findet man hier.
Bei Symfony kopiert man dann einfach die front.php in z.B. neu_front.php kopieren.
define('SF_APP', 'front');
define('SF_ENVIRONMENT', 'neu');
define('SF_DEBUG', true);
define('MANDANT', 2);
...

Durch das Environment “neu” kann man viele Sachen individuell anpassen. Z.B. eigene CSS-Dateien einbinden und andere Seitenspezifische Sachen laden.

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